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So erstellst du überzeugende Verkaufsbotschaften

Wir geben fünf Tipps für die perfekte Produktbeschreibung. Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum Kunden das gleiche Produkt lieber bei der Konkurrenz erwerben? Optimiere jetzt mit wenigen Kniffen deine Verkaufsbotschaften.

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Das Motto „Jeder hat eine Geschichte“ steht geschrieben auf einer Wand sichtbar durch abgerissenes Papier.
Durch Storytelling bleiben Produktbeschreibungen im Gedächtnis.

Was kommt alles in eine Produktbeschreibung?

Um mit den Produktbeschreibungen deiner Artikel im Online-Shop oder auf einer Website gut zu ranken, müssen diese bestimmte Grundanforderungen erfüllen. Dazu zählen vor allem:

  1. Artikelbeschreibung und Suchanfrage stimmen in hohem Maße überein (Keyword-Dichte beachten; passende Keywords verwenden ohne spammig zu wirken); Tipps für deine Keyword-Recherche findest du in unserer SEO-Checkliste.
  2. Produkttexte bestehen aus Unique Content mit einzigartigen, treffenden Beschreibungen
  3. aussagekräftige Bilder und Videos runden das Angebot ab
  4. gute Lesbarkeit wird gewährleistet durch Bullet Points, Fettungen und kurze, aussagekräftige Absätze
  5. wenn vorhanden, erhöhen eingebundene Testimonials, Bewertungen, Tests und sonstige Kundenstimmen das Vertrauen in deinen Shop (Social Proof)
  6. korrekte und gut sichtbare Angaben zu Preisen, Lieferbedingungen und -zeiten sowie Retourenmanagement
  7. Datensicherheit und -schutz ist jederzeit zu gewährleisten (Datenschutzkonzept)
  8. CTAs zum einfachen Kaufabschluss sind eingebunden

Was ist eine gute Vekaufsbotschaft?

Kundinnen und Kunden wollen die Wahrheit wissen. Deine zentrale Marketing-Aufgabe ist es, ein möglichst realistisches Bild davon zu vermitteln, wer du selbst bist, wofür dein Unternehmen steht und was du anbietest.

Dabei geht es nicht um den ausgefallendsten Superlativ, sondern um kreativ aufbereitete Fakten.

Wie viele Wörter hat eine Produktbeschreibung?

Ein guter Richtwert für deinen Produkttext sind 100-200 Wörter. Je nachdem, wie erklärungsbedürftig ein Angebot ist, kann die genaue Anzahl der Wörter in beide Richtungen variieren. 

Tipps & Tricks für verkaufsstarke Texte

Drei Tipps für verkaufsstarke Texte

Deine Worte tragen eine große Verantwortung. Sie sind dein Außendienst. Besonders online. Hast du einen Text veröffentlicht, vertritt er dich, dein Unternehmen und deine Botschaft in verschiedenen Medien. Youri Keifens ist professioneller Copywriter und Partner von Zandura Webinars. In diesem Gastbeitrag gibt Youri drei Tipps für verkaufsstarke Texte.

Die perfekte Produktbeschreibung: So gehst du vor

Überprüfe bei der Einrichtung oder Überarbeitung eines Produkt-Portfolios bzw. deiner Service-Leistungen, ob deine Produktbeschreibungen die folgenden fünf Eigenschaften aufweisen:

1. Überzeuge mit Vorteilen!

Ein Produkttext benennt die Vorteile einer jeden Eigenschaft, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden kann (z.B. „antiallergisch“; „sehr flexibel durch hohe Akkulaufzeit“).

Erkläre deinen Neukunden, wie dein Produkt sie glücklicher, gesünder oder leistungsfähiger macht. Überlege dir, mit welchen Problemen deine Zielgruppe kämpft und wie dein Produkt/Angebot dazu beiträgt, diese zu lösen.

Vermeide eine listenartige Aufzählung mit Herstellerinformationen, verkaufe das Erlebnis, welches mit Produkterwerb möglich wird!

2. Sei spezifisch!

Superlative wie z.B. „ausgezeichnete Produktqualität“ mögen der Wahrheit entsprechen, überzeugen jedoch keine mit deiner Marke noch nicht vertraute Neukunden. Betone stattdessen an konkreten Beispielen, welchen Nutzen Kunden haben, wenn sie sich für dein Angebot entscheiden (z.B. besondere Langlebigkeit durch Garantien untermauert; nachhaltige Herstellungsweise; Service- oder Wartungsvertrag on top).

Wenn du Superlative benutzt, sollten diese gut begründet sein, ansonsten läufst du Gefahr einen Vertrauensverlust zu riskieren. Gut geeignet als Social Proof sind z.B. Kundenmeinungen und Online-Bewertungen, die du gut sichtbar auf deiner Website im Sinne eines Testimonial platzieren kannst.

3. Nutze Storytelling!

Niemand will schnöde Bullet Points mit einer langweiligen Auflistung von Zahlen und Fakten beim Stöbern nach einem neuen Angebot. Rege die Fantasie deiner Kunden an und überlege dir, welche Story mit dem zu beschreibenden Produkt verknüpft sein könnte.

Wer z.B. stellt dieses Produkt her und was ist ihre resp. seine Geschichte oder Beziehung damit? Wodurch wurde die Herstellung des Produkts angeregt? Welche Hindernisse musstest du bei der Entwicklung des Produkts überwinden? Wie wurde das Produkt getestet? Und so weiter und so weiter... Überlege, welche Anknüpfungspunkte für Storytelling deine Branche bietet und übe dich im kreativen Schreiben.

Kleiner Tipp: Sensorische Adjektive in der Gastronomie oder im Bereich Reisen/Fitness/Beauty-Markt sind ein beliebtes Mittel, um die Fantasie deiner Kundinnen und Kunden anzuregen. Anschauliche Produktbeschreibungen, die sensorische Adjektive enthalten, verwenden z.B.  Worte wie mild, sanft, weich, knusprig oder glänzend.

4. Setze einen Informationsschritt früher an!

Sei nicht betriebsblind! Viele Unternehmen setzen zu viel Vorwissen voraus und sorgen damit bei Neukunden für Unverständnis. Als eine goldene Verkaufsregel hat sich deshalb die folgende Regel etabliert: Setze immer einen Informationsschritt früher an, auch wenn dies bedeutet, einige Fakten außen vor zu lassen.

Wenn du deine Zielgruppe mit weniger Fachwissen informierst, führt dies zu besseren Ergebnissen in der Conversion.

5. Erbringe den sozialen Beweis!

Füge in deinen Produkttexten echte Meinungen zum Angebot hinzu. Besonders klickstark sind Produkte, die sich der Kategorie „beliebt“ zuordnen lassen oder je nachdem eine Einordnung als „Pressefavorit“ rechtfertigen.

Stelle auch optisch im Online-Shop und auf deiner Website jene Produkte in den Vordergrund, die besonders gern von Kunden gekauft werden.  

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Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen schreibt im Magazin von Zandura über die wichtigsten News für Gründer und junge Unternehmen. Digitale Trends, Tipps für deine Marke, Gründungs- und Wachstumschancen erfährst du hier. Zuvor war Kathleen für Social Start-ups, Stiftungen und Digitale Plattformen redaktionell verantwortlich. Seit 2019 ist Kathleen Chefredakteurin von Zandura.

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