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Google CSS: Spare 20 % auf Shopping-Ads!

Mit Google CSS kannst du bei Google Shopping Klickkosten sparen und deine Anzeigen effizienter ausspielen. Auch kleine Shops profitieren von dieser Chance. Lies hier, warum sich der Wechsel lohnt und welcher CSS Partner der beste ist.

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1. Was ist Google CSS?

Google CSS (Comparison Shopping Services) ist ein Partnerprogramm von Google, das Preisvergleichsplattformen erlaubt, als Vermittler für Google Shopping-Anzeigen zu agieren. Händler können sich für einen CSS-Partner entscheiden, anstatt direkt über Google Shopping Europe (GSE) zu werben.

Seit einer Kartellstrafe der Europäischen Kommission im Jahr 2017 musste Google Shopping für mehr Wettbewerb sorgen. Daraus entstand die Plattform Google Shopping Europe (GSE), auf der sowohl Google als auch externe Preisvergleichsdienste Anzeigen schalten können. 

Ein praktisches Beispiel: Suchte ein Nutzer früher nach „Sneaker kaufen“, so wurden hauptsächlich Google Shopping-Ads angezeigt, während Plattformen und CSS-Partner wie Idealo oder billiger.de kaum sichtbar waren. Heute können Händler ihre Angebote über mehrere Preisvergleichsportale streuen und so mehr Kunden erreichen – oft zu geringeren Kosten.

1.1 Wie funktioniert Google CSS?

Anzeigen über einen CSS-Partner unterscheiden sich von den klassischen Google Shopping-Anzeigen lediglich durch eine zusätzliche Zeile, in der der CSS-Anbieter genannt wird. Klickt ein Nutzer darauf, gelangt er entweder direkt zur Produktseite des Händlers oder zu einer Übersichtsseite mit weiteren Produkten des CSS-Anbieters.

Bis zu 20% Werbekosten sparen!

Ein entscheidender Vorteil von Google CSS besteht darin, dass Werbetreibende durch einen CSS-Partner eine höhere Gebotskraft haben. Während Google Shopping Europe eine Gebühr von 20 % pro Klick einbehält, entfällt diese Marge bei CSS-Partnern, sodass das gesamte Gebot in die Auktion um die Anzeigenplatzierung fließt.

1.2 Vorteile von Google CSS für Onlineshops

Das sind die fünf wichtigsten Vorteile von Google CSS im Überblick:

  1. Kosteneinsparungen: Durch den Wegfall der 20 %-Marge können Händler entweder ihre CPCs senken oder mit dem gleichen Budget mehr Anzeigenplatzierungen gewinnen.
  2. Höhere Reichweite: Da mehr Geld in die Anzeigenauktionen fließt, gewinnen Händler häufiger Platzierungen in den Suchergebnissen (SEO-Optimierung).
  3. Bessere Performance: Durch mehr Anzeigenplatzierungen steigen Traffic, Klickzahlen und letztlich auch die Conversions.
  4. Einfache Umstellung: Die Nutzung eines CSS-Partners erfordert keine umfassenden Änderungen an bestehenden Google Shopping-Kampagnen.
  5. Zusätzliche Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten: Viele CSS-Partner bieten spezielle Optimierungstools und verbesserten Google-Support an.

1.3 Wie viel spart man mit Google CSS?

Durch die Nutzung eines CSS-Partners entfallen die 20 % GSE-Gebühren auf die Klickpreise. Das bedeutet konkret:

  • Wenn ein Händler bisher 1,00 € pro Klick zahlte, flossen tatsächlich nur 0,80 € in die Auktion.
  • Mit einem CSS-Partner würde der volle Betrag von 1,00 € in die Auktion eingehen, was eine stärkere Gebotskraft bedeutet.
  • Alternativ kann der CPC um bis zu 20 % reduziert werden, um das gleiche Gebot zu behalten und trotzdem Kosten zu sparen.

Dadurch können Werbetreibende mit dem gleichen Budget entweder mehr Klicks generieren oder ihre Anzeigen auf besseren Positionen platzieren. Langfristig führt dies zu einer höheren Rentabilität deiner Werbekampagnen.

1.4 Wie richte ich Google CSS ein?

Die Umstellung auf einen CSS-Partner ist unkompliziert:

  1. Passenden CSS-Partner wählen: Es gibt zahlreiche Anbieter, die Google CSS-Dienste anbieten.
  2. Merchant Center verknüpfen: Der CSS-Partner deiner Wahl verknüpft in der Regel dein bestehendes Merchant Center mit seinem CSS-Konto.
  3. Verknüpfung bestätigen: Du erhältst eine Bestätigungs-E-Mail, um die Umstellung abzuschließen.
  4. Anzeigen normal weiterlaufen lassen: Bestehende Shopping-Kampagnen bleiben unverändert und profitieren direkt von den niedrigeren Kosten.

Einige CSS-Anbieter erheben eine monatliche Gebühr, während andere kostenlose oder umsatzabhängige Modelle anbieten. Daher sollte die Auswahl des CSS-Partners sorgfältig erfolgen.

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2. SEA & Google CSS: Best Practices & Anbieter-Vergleich

Um das Beste aus Google CSS herauszuholen, sollten einige Best Practices beachtet werden:

  • Den richtigen CSS-Partner wählen: Die Wahl des Anbieters beeinflusst den Erfolg der Kampagnen maßgeblich. Kriterien sind u. a. Servicequalität, Support, Gebührenmodelle und Zusatzleistungen wie Feed-Optimierung oder Performance-Tracking.
  • Kampagnen kontinuierlich optimieren: CPCs regelmäßig überprüfen, um das Einsparpotenzial voll auszuschöpfen.
  • Smarte Bidding-Strategien nutzen: Automatisierte Gebotsstrategien wie Ziel-ROAS oder maximaler Conversion-Wert helfen, das Budget effizient einzusetzen.
  • Hybride Strategie testen: Werbetreibende können Shopping-Anzeigen sowohl über einen CSS-Partner als auch über Google Shopping Europe schalten, um verschiedene Auktionsmechanismen zu nutzen.

2.1 Welcher Google CSS Anbieter ist der beste?

Es gibt zahlreiche CSS-Anbieter auf dem Markt, die sich in Preis, Service und Zusatzleistungen unterscheiden. Ein idealer CSS-Partner zeichnet sich durch transparente Kostenstrukturen, einen zuverlässigen Support und zusätzliche Optimierungstools aus. Unter folgendem Link kannst du den passenden CSS-Partner für deinen Shop finden:

Google CSS Partner-Finder

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Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen schreibt im Magazin von Zandura und Unternehmenswelt über die wichtigsten News für Gründer und junge Unternehmen. Digitale Trends, Tipps für deine Marke, Gründungs- und Wachstumschancen erfährst du hier. Zuvor war Kathleen für Social Start-ups, Stiftungen und digitale Plattformen redaktionell verantwortlich. Seit 2019 ist Kathleen Chefredakteurin von Zandura.

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