10.06.2021

Tipps und Tricks für ein perfektes Executive Summary

Hopp oder Topp: Mit deinem Executive Summary stellst du die Weichen für einen Businessplan, den Banken und Entscheidungsträger sehr gern lesen. Was ist die Essenz deiner Geschäftsidee? Den richtigen Ton treffen, die richtigen Fragen beantworten: So setzt du die wichtigsten Punkte deines Businessplans wirksam in Szene.

Schritt für Schritt zum eigenen Businessplan

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Was genau ist das Executive Summary?

Das Executive Summary ist eine kurze und prägnante Zusammenfassung deines Businessplans. Viele Gründer begehen den Fehler zu glauben, das Executive Summary stelle eine Einleitung zu den folgenden Kapiteln des Businessplans dar. In das Executive Summary gehören keine allgemeinen Floskeln. Nur wer es schafft, auf maximal ein bis zwei Seiten die wichtigsten Punkte des Businessplans herauszustellen, kann darauf bauen, dass dieser überhaupt wahrgenommen wird. 

Es gibt keinen Königsweg für das ideale Executive Summary. Überleg immer genau, wer deine Zielgruppe ist und was diese besonders interessieren könnte. Passe deine Gliederung entsprechend an und optimiere das Executive Summary auf verschiedene Varianten.

Ein klares und nachvollziehbares Executive Summary sichert dir dir Aufmerksamkeit vor Kapitalgebern, Behörden und Geschäftspartnern.

Executive Summary Checkliste: Tipps & Tricks

  • Einfach und verständlich: Formuliere dein Executive Summary einfach und verständlich am Ohr deiner Zielgruppe. Verzichte auf branchenspezifisches Fachvokabular und fokussiere in der Regel den interessierten Laien als Leserschaft.
  • Wichtig vs. nichtig: Konzentriere dich auf die relevantesten Informationen, die zum Verständnis deines Geschäftsmodells beitragen ohne dem Detailwissen des Businessplans vorzugreifen. 
  • Realistisch aber zuversichtlich: Kalkuliere realistisch (Banken) bzw. schätze deine Qualifikation als Gründer (Agentur für Arbeit) objektiv ein. Eine Startfinanzierung oder Tragfähigkeitsbescheinigung steht und fällt mit dem Vertrauen, das Entscheidungsträger in dich setzen. Bleibe gleichzeitig zuversichtlich: Dein Alleinstellungsmerkmal (USP) und die Fähigkeit für ein proaktives Risikomanagement sollte Leserinnen und Lesern abschließend im Bewusstsein bleiben.
  • Last not least: Das Executive Summary ist das erste Kapitel deines vollständigen Businessplans. Schreiben solltest du es jedoch ganz am Schluss, sobald alle Inhalte im Businessplan ausformuliert sind. Nur so gelingt dir die Präzision eines One Pager, der die vorgenannten Punkte realisiert.

Executive Summary schreiben in fünf einfachen Schritten:

1. Geschäftsidee (ca. 1/4 Seite)

Beschreibe dein Produkt oder deine Dienstleistung kurz und prägnant. Was bietest du an und wer sind deine Kunden? Was ist das Alleinstellungsmerkmal und wo liegt der Kundennutzen? Erkläre kurz auch die Strategie und Ziele der kommenden drei Jahre. Mach Lust auf die geplanten Meilensteine.

2. Gründerprofil (ca. 1/4 Seite)

Stelle dein Gründerteam vor und beschreibe, welche Fähigkeiten du mitbringst, um das Gründungsvorhaben erfolgreich umzusetzen. Zeige auf, wie die kaufmännischen Aufgaben im Unternehmen abgedeckt werden.

3. Markt und Wettbewerb (ca. 1/2 Seite)

Beschreibe den Markt mit seinen wichtigsten Eigenschaften und welches Marktpotenzial deine Branche aufweist. Wo liegen die Besonderheiten und wie begegnest du diesen?

4. Marketing und Vertrieb (ca. 1/4 Seite)

Beschreibe wie du Kunden erreichen willst und wie du den Vertrieb geplant hast. Was sind deine wichtigsten Marketingmaßnahmen?

5. Finanzierung (ca. 1/2 Seite)

Vor allem für Kapitalgeber sind die folgenden Informationen besonders relevant. Triff Aussagen zum Kapitalbedarf und belege die finanzielle Entwicklung des Gründungsvorhabens mit realistischem Zahlenmaterial in Form eines groben Finanzplans. Wirf einen Blick in die Zukunft: Wo steht das Unternehmen finanziell in drei Jahren?

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Über den Autor

Kathleen Händel

Kathleen schreibt im Magazin von Zandura über die wichtigsten News für Gründer und junge Unternehmen. Digitale Trends, Tipps für deine Marke, Gründungs- und Wachstumschancen erfährst du hier. Zuvor war Kathleen für Social Start-ups, Stiftungen und Digitale Plattformen redaktionell verantwortlich. Seit 2019 ist Kathleen Chefredakteurin von Zandura.

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